Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Autor: Dieter (Seite 1 von 29)

Zachäus Vers 3b

Das Wesentliche bildet das Zentrum und wird von der Masse umgeben. Zachäus kann nicht hindurchdringen. Als Begründung wird gesagt, dass er von kleiner Gestalt sei. Warum gelingt es uns nicht, das Zentrum des Lebens zu erblicken? Die Last des Lebens enthält im Kern den Erlöser.
Das Paradox des Sprechens: Einerseits müssen wir sprechen, uns ausdrücken (nach außen drücken), andererseits geht der Weg hin zum Schweigen in den Bereich dessen, was sich nicht ausdrücken lässt, also nicht nach außen gebracht werden kann.

… er konnte nicht, denn er war klein von Gestalt

Der Mensch als Individuum – die Tiere als Staat

Im folgenden Text Friedrich Weinrebs, der in den Niederlanden als Kurztext in einer Sammlung unter der Überschrift „Es wird der Bibel Unrecht angetan“ schon vor Jahren als Kurs veröffentlicht wurde, wird die Besonderheit des ganzen Menschen als Individuum gegenüber den Tieren beschrieben, die nach ihrer Art geschaffen wurden. 

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Gleichnis vom Gastmahl (Lukas 14, 16-24)

In diesem Gleichnis spielt neben dem Gastmahl der Begriff „Einladung“ eine besondere Rolle. Alt-Hebräisch wird für einladen lediglich das Wort rufen verwendet, also kara, koph-resch-aleph, in Zahlen: 100-200-1. Auch der griechische Text in Lukas 14 entspricht dem, denn es steht dort antikaleo. Das ist aus anti (gegen, anstatt) und kaleo (rufen, nennen, heißen) zusammengesetzt, kommt so auch nur in diesem Gleichnis vor und wird sprachlich als Rückruf gedeutet. Im Dt. versteht man unter einer Einladung eine meist freundliche Aufforderung bzw. einen Ruf, zu kommen. Der Ruf kommt indirekt über den Knecht.

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Der verlorene Sohn, Weg Wahrheit und Leben

Siebter und letzter Teil der Linzer Tagung von 2018. Während ein Teil von uns ausgeht, also nach außen geht, bleibt ein anderer beim Ursprung, dem Vaterhaus. Die in 22 Versen erzählte Geschichte vom verlorenen Sohn konfrontiert uns mit unserem eigenen Weg in vielschichtiger Weise. In diesem kurzen Vortrag gebe ich nur eine Übersicht über diese Erzählung aus Lukas 15 und betone Aspekte, die sonst eher weniger betont werden. Weitere Erwähnung finden die kreisenden Schwerter, die den Weg zum Baum des Lebens versperren und die Verbindung zw. Thomas, dem Zwilling, und Jesus in Bezugnahme auf Johannes 14,6. Der bekannte Ausspruch „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ gilt Thomas. Nur unter diesem Gesichtspunkt kann man dem nahekommen was gemeint ist: Ich bin du. Wer also sind wir?

Öl und Wein, Wandlung und Fluss im Leben

Sechster von sieben Teilen der Linzer Tagung von 2018. Die Wachstumsarten nach 5. Mose 8,8-9, Öl und Wein enden als Wort „ganz unten“. Die Welt der Vier (die stoffliche Welt) trägt uns und führt zur Begegnung mit dem Erlöser. Unser Leben basiert auf Vertrauen. Hinführung zur Besprechung des verlorenen Sohnes.

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