Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

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Der Mensch als Individuum – die Tiere als Staat

Im folgenden Text Friedrich Weinrebs, der in den Niederlanden als Kurztext in einer Sammlung unter der Überschrift „Es wird der Bibel Unrecht angetan“ schon vor Jahren als Kurs veröffentlicht wurde, wird die Besonderheit des ganzen Menschen als Individuum gegenüber den Tieren beschrieben, die nach ihrer Art geschaffen wurden. 

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Gleichnis vom Gastmahl (Lukas 14, 16-24)

In diesem Gleichnis spielt neben dem Gastmahl der Begriff „Einladung“ eine besondere Rolle. Alt-Hebräisch wird für einladen lediglich das Wort rufen verwendet, also kara, koph-resch-aleph, in Zahlen: 100-200-1. Auch der griechische Text in Lukas 14 entspricht dem, denn es steht dort antikaleo. Das ist aus anti (gegen, anstatt) und kaleo (rufen, nennen, heißen) zusammengesetzt, kommt so auch nur in diesem Gleichnis vor und wird sprachlich als Rückruf gedeutet. Im Dt. versteht man unter einer Einladung eine meist freundliche Aufforderung bzw. einen Ruf, zu kommen. Der Ruf kommt indirekt über den Knecht.

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Der verlorene Sohn, Weg Wahrheit und Leben

Siebter und letzter Teil der Linzer Tagung von 2018. Während ein Teil von uns ausgeht, also nach außen geht, bleibt ein anderer beim Ursprung, dem Vaterhaus. Die in 22 Versen erzählte Geschichte vom verlorenen Sohn konfrontiert uns mit unserem eigenen Weg in vielschichtiger Weise. In diesem kurzen Vortrag gebe ich nur eine Übersicht über diese Erzählung aus Lukas 15 und betone Aspekte, die sonst eher weniger betont werden. Weitere Erwähnung finden die kreisenden Schwerter, die den Weg zum Baum des Lebens versperren und die Verbindung zw. Thomas, dem Zwilling, und Jesus in Bezugnahme auf Johannes 14,6. Der bekannte Ausspruch „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ gilt Thomas. Nur unter diesem Gesichtspunkt kann man dem nahekommen was gemeint ist: Ich bin du. Wer also sind wir?

Der barmherzige Samariter Teil 2 / 2

Fünfter von sieben Teilen der Linzer Tagung von 2018. Besprochen werden u.a. familiäre Gewalt, Selbstwert und -entwertung, die innere Stabilität (Knochen und Selbst sind im Hebräischen identisch), unsere Überreaktionen in bestimmten Situationen zeigen unsere nicht geheilten Wunden. Die Wunde als Durchbruch von innen nach außen.

 

Grün im Jetzt

Friedrich Weinreb in Welt der Kräuter

Wenn ich im Jetzt Angst vor der Zukunft habe und davor fliehe oder ein Schuldgefühl aus Vergangenem habe, oder ein Rachegelüst, weil mir Unrecht geschehen ist, dann bin ich nicht im Frieden mit der Vergangenheit und fliehe vor ihr. Ich verdränge sie sozusagen. Dann bin ich nicht grün. Bei mir ist entweder dies oder jenes, aber „grün“ jedenfalls nicht.  Grün bedeutet Freude über das Offenbarwerden, wie das Vergangene (gelb) und das Kommende (blau) sich im Jetzt (grün) begegnen.

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