Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Kategorie: Hebräisch (Seite 2 von 2)

Tabelle der hebräischen Schriftzeichen

Folgende Tabelle zeigt das hebräische Alphabet und seine Schreibung in Zahlen. Das erste Zeichen (Aleph) wird ausformuliert im Original Aleph (1), Lamed (30) und Peh (80) geschrieben. Daraus ergibt sich die Zahlenschreibweise in Spalte 5. Der äußere Wert ist der Zahlenwert, den der jeweilige Buchstabe repräsentiert. Anders: Buchstabe und Zahl sind identisch. Der volle Wert ergibt sich aus der Summe der Zahlenschreibweise plus des äußeren Wertes. Der verborgene Wert ermittelt sich aus dem vollen minus dem äußeren Wert. Der Athbasch-Wert ist der gespiegelte Wert. Näheres dazu hier.

Fünf Zeichen haben am Ende eines Wortes eine andere Form. Es sind die Kaf, die Mem, die Nun, die Peh und die Zade. Auch das hat eine tiefere Bedeutung, worauf hier nicht weiter eingegangen wird. Dass diese sogenannten Schlusszeichen mit einem anderen Zahlenwert versehen werden (500, 600 … bis 900) entstammt nicht dem alten Wissen, sondern entspricht Ausführungen neueren Datums, denen ich hier keinen Raum gebe.

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Hebräische Schriftzeichen erzählen

Hier ein Auszug aus dem Buch “Zahl, Zeichen und Wort – Das symbolische Universum der Bibelsprache” von Friedrich Weinreb, worin er ausführlich erläutert, wie die hebräischen Schriftzeichen gleichzeitig Zahlen sind und somit jedes Wort im wahrsten Sinne des Wortes erzählt.


Im Hebräischen ist also die Buchstabenreihenfolge, die »Zeichen«-reihenfolge, dasselbe wie die Zahlenreihenfolge. Für den in dieses Urwissen Eingeweihten sind denn auch die Buchstaben Zahlen und die Zahlen Buchstaben. Er sieht das Wort mit seinem tiefen Wissen von den Namen der das Wort bauenden Buchstaben, und er sieht es auch als eine Zusammenballung von Zahlengruppen. Er versteht die Proportionen und weiß, wo Verwandtschaft vorhanden ist. Mögen auch zwei Worte in ihren Lauten verschieden klingen, wenn dieselben Zahlengruppen darin vorkommen und die Totalität dieser Zahlen die gleiche ist, dann muß im Wesentlichen eine nahe Verwandtschaft zwischen den beiden Begriffen herrschen. In der Welt der Zahlen, des für uns Abstrakten, kann man schärfer sehen, da man nicht durch die Erscheinungsformen, durch Bilder und Gefühle behindert ist.

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Athbasch Wert

Wer sich eingehender mit der Ursprache der Bibel und deren Zahlen befasst, wird irgendwann auf den Begriff athbasch stoßen. In Kürze würde ich die Bedeutung davon so beschreiben:

Das hebr. Alphabet wird als Spiegelung von 2 x 11 Zeichen gesehen. Das 1. Zeichen Aleph steht dem 22. Zeichen, der Thaw gegenüber. Das 2. Zeichen, die Beth dem 21., der Schin usw. Die ersten vier korrespondierenden Zeichen sind die Namensgeber für dieses Prinzip (a-th b-sch = athbasch), durch welches ein Wort seine »andere Seite« offenbart. Die sich aus dieser überlieferten Kenntnis bildenden Zusammenhänge zeigen, dass ein Wort viel mehr enthält als es auf den ersten Blick scheint.

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Grammatik

So wichtig die Grammatik zum Sprachverständnis ist, so erfasst sie doch nicht das Wesen bzw. das Leben derselben. Sie ist und bleibt auf das Äußere des Wortes begrenzt. Auf Hebräisch heißt Grammatik dikduk, und weil jeder Buchstabe einer Zahl entspricht (siehe Schriftzeichentabelle), kann man das Wort auch in Zahlen schreiben: 4-100-4-6-100. Summieren wir die einzelnen Zahlenwerte, erhalten wir 214. Bemerkenswert, dass auch das Wort Geist, hebräisch ruach, 200-6-8, den Wert 214 ergibt. Ruach ist nicht nur Geist, sondern genauso auch Wind, Richtung und Bewegung. Das Wort Geist hat immer mit der Verbindung von zwei Seiten zu tun. Beim ruach geht es um die Richtung. Man kann sagen, dass der »ruach tame« (unreine Geist) von Gott wegzieht und der ruach ha-kodesch (der Geist, der heilig ist) zu Gott hin. Nur, was bedeutet es, zu Gott hingezogen zu werden?

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Altes Wissen

Wenn ich mich in den Texten auf das Alte Wissen berufe, beziehe ich mich fast ausnahmslos auf die Weitergaben Friedrich Weinrebs, der den ca. 20.000 Seiten umfassenden Themenkomplex der jüdischen Mystik zeitlebens studierte und in die Sprache unserer Zeit übersetzte. Für ihn war es eminent wichtig, nichts hinzuzufügen oder hineinzuinterpretieren. Seinen eigenen Angaben zufolge stammen mind. 90% seines Gesamtwerkes aus diesen Quellen, die im Buch “Schöpfung im Wort” am Ende aufgelistet sind. Wer sich näher dafür interessiert wird dort fündig, fließendes Hebräisch und Aramäisch vorausgesetzt.

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