Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Kategorie: Hebräisch (Page 2 of 3)

Die Doppelbuchstaben in ihren Beziehungen

Das alt-hebräische Alphabet ist aufgeteilt in 3 Mutter-, 7 Doppel- und 12 Einfachbustaben. In der jüdischen Überlieferung werden die Schriftzeichen in Beziehung zu Früchten, Metallen, Wochentagen usw. gesetzt, die auch von Friedrich Weinreb immer wieder aufgegriffen wurden.

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Keren Hapuch

Die dritte Tochter Hiobs (Hiob 42,14) heißt Keren Hapuch, 100-200-50 5-80-6-20. Keren ist das Horn, auch Füllhorn. Dieses Horn wird auch als Schophar verwendet, durch welches Gott bläst, sodass die erscheinende Welt entsteht. Hapuch ist die Umkehrung, das Gegenteil. Beim Wachsen des Hornes verjüngt sich dieses zu seinem Ende hin. Bei der Verwendung als Schophar ist das Ende der Anfang.

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Kezia

Zweite Tochter Hiobs (Hiob 42,14). Kezia, 100-90-10-70-5, ist in der Bibel auch ein Bestandteil des Weihrauchs, und Gott atmet diesen Duft der Welt und er ist ihm angenehm, er freut sich, dass es lebt. Kezia enthält auch das Wort »kez«, Ende. Es ist also der Duft vom Ende der Tage – ein unvorstellbar schöner Duft, nicht zu fassen. Wie ein Gefäß dann überläuft. »Schefa«, Überfluss. Wie es immer überfließen muss, wenn man den Becher voll Wein zum Segen einschenkt. Es soll überfließen, denn es ist mehr da, als wir fassen können.

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Jemima

Erste Tochter Hiobs (Hiob 42,14). Jemima, 10-40-10-40-5 kommt vom Wort Jom, Tag. Der Name enthält genau genommen 2 x das Wort Jom, also Tag und Tag. Oder anders: Du erlebest den Tag als Einheit einer Doppelheit, sowie es im Buch Hiob am Ende heißt, dass er alles doppelt erstattet bekommt. Die scheinbaren Gegensätze werden als das erkannt, was sie in Wirklichkeit sind: Grundlage des Lebens.

Jemima ist aber auch die junge schöne Taube, die ausfliegt und wieder heimkehrt. Auch hier begegnet uns die Verbindung zweier sich gegenüberstehenden Seiten.

Tabelle der hebräischen Schriftzeichen

Folgende Tabelle zeigt das hebräische Alphabet und seine Schreibung in Zahlen. Das erste Zeichen (Aleph) wird ausformuliert im Original Aleph (1), Lamed (30) und Peh (80) geschrieben. Daraus ergibt sich die Zahlenschreibweise in Spalte 5. Der äußere Wert ist der Zahlenwert, den der jeweilige Buchstabe repräsentiert. Anders: Buchstabe und Zahl sind identisch. Der volle Wert ergibt sich aus der Summe der Zahlenschreibweise plus des äußeren Wertes. Der verborgene Wert ermittelt sich aus dem vollen minus dem äußeren Wert. Der Athbasch-Wert ist der gespiegelte Wert. Näheres dazu hier.

Fünf Zeichen haben am Ende eines Wortes eine andere Form. Es sind die Kaf, die Mem, die Nun, die Peh und die Zade. Auch das hat eine tiefere Bedeutung, worauf hier nicht weiter eingegangen wird. Dass diese sogenannten Schlusszeichen mit einem anderen Zahlenwert versehen werden (500, 600 … bis 900) entstammt nicht dem alten Wissen, sondern entspricht Ausführungen neueren Datums, denen ich hier keinen Raum gebe.

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