Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Kategorie: Begriffslexikon Seite 2 von 6

Reife

hängt sprachlich zusammen mit »Reihe«; eins folgt auf das andere. Reife wird in der Natur durch das Erleben der Zeit erlangt und ist die letzte Station, die Endstation auf dem Weg des Werdens. Die Entwicklung hat ihr Ziel erreicht. Es folgt die Ernte. Von unserer irdischen Wurzel getrennt zu werden, die uns hervorgebracht und versorgt hat, hat zuweilen nichts mit Abtrünnigkeit, sondern mit Reife zu tun. Einige Pflanzen lassen die reife Frucht auch fallen. Wenn sich unser Umfeld von uns distanziert, kann das durchaus etwas mit Reife zu tun haben.

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Umsonst

Das hebr. Wort für umsonst, chinam, 8-50-40, kann man auch mit »ohne Ursache« übersetzen. Im Wort enthalten ist chen, 8-50, Gnade. Das gleiche Wort von hinten gelesen ist Noach (Noah), 50-8, der die Teba, die Arche, aus der Sicht der Zeitgenossen umsonst baut. Außer Gottes Geheiß gibt es keine plausible Erklärung für sein Unterfangen, eine Art Schiff auf dem Trockenen zu bauen. Ein weiterer Begriff für umsonst ist bechinam, 2-8-50-40, welches allerdings nicht in der Bibel vorkommt. Dafür finden wir ihn in der Überlieferung. Auch Weinreb verwendet ihn öfters (siehe Zitat unten). Bechinam ist in der Summe 100.

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Kreuz

Friedrich Weinreb in Innenwelt des Wortes im Neuen Testament

Das Wort Kreuz ist im Hebräischen »zlaw«, 90-30-2. Es ist die Form der Vierheit zur Einheit. Aller Vierheit im Leben; der im Raum, in der Zeit, im Namen des Herrn, im Tetragramm also, der 4 Erz-Mütter (Sarah, Rebecca, Lea und Rahel), der 4 Erzengel (Uriel, Raphael, Michael und Gabriel) der 4 Wesen um Gottes Thron, der 4 Evangelien, der 4 Ecken der Welt, der 4 Ecken des menschlichen Kleides, der 4 Wenden im Leben. Die »4« enthält doch die »10« in sich  (4+3+2+1), da sie eigentlich das Äußerste ist, der Schluss vom Vorhergehenden, von der 3, 2 und 1. Mit der 4 ist es also die »10«. So ist in der »4« im Prinzip »alles« anwesend, die ganze Basis der »10«. 

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Pfingsten – Die Zeit durchbrechen

Pfingsten, eine Entlehnung aus dem griechischen pentekoste, dem Wort für den »50. Tag«. Im Hebräischen entspricht »50« dem Buchstabe nun. Der 50. Tag nach der Auferstehung Jesu, der im Hebräischen Jehoschua heißt, erzählt von der Ausgießung des Heiligen Geistes. Die Verbindung zwischen Jesus und der 50 wird im Alten Testament an mehr als zwei dutzend Stellen mit dem Wortlaut »Jehoschua Ben Nun« aufgezeigt. In der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta, wird Jehoschua Jesus genannt – Jesus, Sohn der 50. Was heißt das? Der 7. Schöpfungstag, der Schabbath, wurde nicht beendet. Alle Tage zuvor lautet es »da ward aus Abend und Morgen der 1., der 2. der 3. Tag usw. – am 7. Tag fehlt diese Aussage, weshalb im Alten Wissen gesagt wird: Der 7. Tag ist andauernd, es ist das Jetzt. Den jetzigen Moment wahrnehmen, ihn erleben, ist für die meisten Menschen nicht möglich, weil sie durch ihre Gedanken entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft »leben«.

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Netz Fischernetz

Hebräisch lautet Netz rescheth, 200-300-400, in der Summe 900, die 9 in den Hundertern. Die Zahl 9 ist verbunden mit Schwangerschaft und Geburt, die beispielhaft für das Leben und die Entwicklung im Wasser und die Befreiung daraus stehen. Im hebr. Alphabet ist die 9 das Zeichen teth, welches auch Gebärmutter bedeutet. Die 90 ist die zade, der Haken bzw. Angelhaken, womit der Fisch aus dem Wasser gezogen wird. Die 900, die sich aus der Summe der Zeichen für das Wort Netz ergibt, befreit ebenfalls aus dem Wasser. Die 153 Fische in Joh. 21,11 bilden in der Quersumme (1+5+3) auch die 9.

Die Fischmahlzeit spielt im Neuen Testament eine wichtige Rolle. Dazu muss der Fisch aus dem Wasser geholt werden. 

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