Friedrich Weinreb in GottMutter – die weibliche Seite Gottes

Dort, wo du denkst, es geht weiter, wendet es sich, du bekommst ein neues Gewand. In der Wende erlebst du das gleiche wieder, aber auf einer anderen Ebene. Bild der Spirale. Du kehrst, auf anderem Niveau, zurück in diese Welt, wie du an der Grenze dieses Lebens, wie von den Alten beschrieben, Rückschau hältst, dein ganzes Leben zusammengefaßt in ein paar Sekunden siehst.
Es wendet sich, und du bist wieder da, in der gleichen Welt, aber auf einer anderen Ebene. Vielleicht glaubst du, du kannst hier alles sehen; aber du siehst doch nur, was deine Augen dir zeigen, das Spektrum zwischen Rot und Violett siehst du und etwas an den Grenzen, mehr nicht. So viele Frequenzen kannst du nie sehen, nie hören, und was du hörst, kannst du nicht sehen, was du siehst, nicht hören, obwohl es alles Schwingungen sind! Dir aber erscheint alles nur begrenzt. Also kehrst du zurück, auferstanden, nicht mehr in der Zeit fließend, die du kanntest, sondern eine andere Zeit jetzt. Zeit ist dir nun Erlebnis, Erfahrung, neu, klar, erklärt. Du bist wieder in der gleichen Welt, aber nicht zu sehen hier. Deshalb glaubt man an die Auferstehung, denn wahrgenommen werden, wie in der Bibel, kann der Auferstandene hier nicht. In unserer Zeitlichkeit, wo Gott sich aus der Welt zurückzieht, uns in uns verläßt, wird uns verheißen: Ihr könnt es jetzt nicht sehen, ihr könnt es jetzt nicht hören, ihr könnt es jetzt nur glauben. Aber in der anderen Weltzeit könnt ihr sehen und hören. Dann habt ihr ein anderes Erlebnis, die Zeit ist dort gerichtet, in Ordnung gebracht, und ihr lebt!