Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Schlagwort: Achtung

Die Erkennung des Selbstwertes

Wer sich seines Selbstes bewusst ist, weiß, dass kein einziger Mensch auf der gesamten Welt mehr wert sein kann, als man es selbst ist. Respekt vor dem eigenen Leben und Selbstachtung erkennen den Wert des Nächsten; auch er und sie ist im Bild und Gleichnis Gottes. Wer den Nächsten nicht achtet, verachtet auch Gott. Deshalb lautet es in Philiper 2, Vers 3: in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst; für Demut steht dort im Griechischen tapeinophrosyne (ταπεινοφροσύνη), ein Wort das ein Kompositum aus niedrig und denken ist. So könnte man auch sagen: Das (bewertende) Denken möge eine untergeordnete Rolle spielen. Tapeino bedeutet sogar einebnen, was die Aussage dieses Verses noch verstärkt: Versuche einmal, in deinem Nächsten Gott zu sehen!  Jeder von uns ist aufgerufen, sein Gegenüber als Repräsentant Gottes anzuerkennen. Gott begegnet uns nicht direkt im Sichtbaren, sondern auf indirekte Art und Weise. Deshalb warnt das Alte Wissen eindringlich davor, Mitmenschen zu erniedrigen oder zu verleumden. Es wird dort sch’fach dam, Blutvergießen, genannt. Blut, hebr. dam, und gleichen, domeh, haben den gleichen Wortstamm, weshalb das Blutvergießen als gleichbeudeutend mit dem Nichtanerkennen, dass dieser Mensch Gleichnis Gottes ist, gesehen wird. 

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Der Mann achte die Frau

Friedrich Weinreb in Schöpfung im Wort

Die Frau soll und darf vom Mann nicht unterdrückt oder verachtet werden. Das würde bedeuten, daß die Seele im Leib keinen anderen Zweck sieht, als ihn zu unterdrücken. Dazu hat Gott die Schöpfung nicht gemacht. Gott hat die Materie in all ihrer Schönheit und ihrem Variationsreichtum, in ihrer Kraft und ihrer Verführung gemacht, um sie zu heiligen, um sie bis in die kleinsten Teilchen harmonisch mit dem Menschen zu verbinden, damit so diese Harmonie ihren Platz in der großen Harmonie mit Gott wiederfinde. Wer die Frau verachtet, verwirft im Grunde den ganzen Sinn der Schöpfung, wirft sich zu einer alles besser wissenden Gottheit auf und kritisiert und tyrannisiert seine Umgebung.

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