Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Schlagwort: Angst

Angst macht dumm

Friedrich Weinreb in Der Kreuzweg (aus der Sicht des Christus)

Traurig, wie dumm die Welt ist. Die Angst macht sie dumm. Ich will ihr Trost bringen, will ihnen sagen, dass diese ganze Welt wiederkommt. Wenn sie doch einsähen, dass sie mit diesem dummen Spiel aufhören müssen! Warum glauben sie dem Vater im Himmel eigentlich nicht? Glauben sie, er sei ein Versager, ein böser, launenhafter Götze? Warum glauben sie nicht, dass er in seiner Liebe und Allmacht alles viel schöner machen kann, als sie sich in ihren gewagtesten Träumen vorstellen können?

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Angst treibt zur Spaltung

Friedrich Weinreb in Das chassidische Narrenparadies

Endliches und Unendliches findet sich im Wort seit jeher und gehören zum Menschen. Der Mensch, der sich im Schnittpunkt von Endlich und Unendlich wirklich begegnet, muss sich nicht mehr auf seine Religion, seine Gruppe oder Sekte versteifen. Er weiß dann: Es gibt einen Gott, einen Menschen, einen Erlöser und eine Menschheit. Zur Trennung kommt es nur, wenn man Angst hat und glaubt, beweisen zu müssen, dass man im Recht ist.

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Staune über die Wunder!

Friedrich Weinreb in Die Freuden Hiobs

Wozu dieses Gefühl der Feindschaft in uns? Vielleicht weil man den anderen nicht kennt. Er ist fremd, macht uns Angst. Aber vielleicht hat er nur Angst vor deiner Angst und möchte dich eigentlich lieben. Deshalb: Öffne dich, er wird sich auch öffnen. Man spricht doch auch in der Hundewelt vom >Angstbeißer<. Er beißt aus Angst, nicht aus Bosheit. Auch wir sind oft Angstbeißer und verletzen dann den anderen.

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