Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Schlagwort: Entwicklung

Wenn das Maß voll ist kommt die Geburt

Friedrich Weinreb in Die Rolle Esther

Eine Geburt muss dann stattfinden, wenn die Entwicklung den äußersten Punkt erreicht hat. Mit der Neschamah* zu sprechen, ist das Maß der Sünde mit der Abkehr von Gott und der Leugnung Gottes voll geworden. An diesem Punkte tritt die Neschamah in Erscheinung und lässt der Engel sie in den Körper eintreten. Die Neschamah tritt ihre Verbannung an. Jedoch führt ihre Gegnerschaft zum Naturgesetzlichen, ihr ständiges Handeln aus anderen Gründen als solchen der Zweckmäßigkeit, den Körper zur anderen Welt, jener des Ursprunges, zurück.

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Reife

hängt sprachlich zusammen mit »Reihe«; eins folgt auf das andere. Reife wird in der Natur durch das Erleben der Zeit erlangt und ist die letzte Station, die Endstation auf dem Weg des Werdens. Die Entwicklung hat ihr Ziel erreicht. Es folgt die Ernte. Von unserer irdischen Wurzel getrennt zu werden, die uns hervorgebracht und versorgt hat, hat zuweilen nichts mit Abtrünnigkeit, sondern mit Reife zu tun. Einige Pflanzen lassen die reife Frucht auch fallen. Wenn sich unser Umfeld von uns distanziert, kann das durchaus etwas mit Reife zu tun haben.

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Arbeit der Seele

An der Arbeit seiner Seele wird er sich satt sehen; (Jesaja 53,11)

m’amal naphscho, so fängt der Vers im Hebräischen an und weist auf die Arbeit der irdischen Seele, der nephesch, hin, die unter den Auswirkungen der Entwicklung und des Fortschritts leidet, indem sie diese trägt. Alles Lebendige auf dieser Welt ist durch die nephesch lebendig und nicht aus sich selbst. Diese Welt auszuhalten, sie zu ertragen, ist die Bedeutung von m’amal.

Tragen hängt sprachlich mit dem Wort »Getreide« zusammen, das in Genesis 1 am dritten Tag erscheint und erstmals etwas zeigt, was mit einer Formänderung in der Zeit zu tun hat.

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