Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Schlagwort: Messias

Freude schenken

Friedrich Weinreb in Schöpfung im Wort

Salben, woraus also das Wort >Gesalbter<, Messias, gebildet wird, ist >maschach<, geschrieben Mem-Schin-Cheth, also 40-300-8. Und Freude bereiten heißt >sameach<, geschrieben Sin-Mem-Cheth, also 300-40-8. Auch in dieser Struktur ist darum die Verwandtschaft zwischen dem Messias, dem König der neuen Welt, und dem Freudeschenken, dem Erfreuen, wiederzufinden. Für das tägliche Leben, das ja ein Ausdruck des Wesentlichen ist, ist darum das Freudeschenken und das Sich-Freuen eine Voraussetzung für das Erscheinen des Musters der neuen Welt, dieses >achten Tages<, in diesem Leben.

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Zwischen – Sohn – Scheiden

Das hebr. Wort für »zwischen«, ben, 2-10-50, kommt zum ersten Mal in Gen. 1,4 vor. Dort heißt es:

Und Gott sah, dass das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis.

Wörtlich: … da scheidet Gott zwischen dem Licht und zwischen der Finsternis.
Ein »Zwischen« impliziert eine Trennung bzw. Scheidung. Ben, 2-50, Sohn, und ben, 2-10-50, zwischen, klingen in der Aussprache gleich. Sohn und Zwischen sind im Hebräischen also fast identisch. Im Deutschen stammt der Begriff »Zwischen« laut Etymologie-Duden von »in der Mitte von beiden, innerhalb von Zweifachem«. Das Scheiden folgt in Genesis 1 auf das Schöpfen, Sprechen und Sehen Gottes (Elohim).

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