Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Schlagwort: Sehnsucht

Vom Vater entfremdet

Ein Mann (damals etwa 80 Jahre alt) erzählte mir vor einigen Jahren folgende Begebenheit aus seinem Leben:

Er war als Soldat im Zweiten Weltkrieg. Das Erlebte in dieser Zeit war sehr stark und er wurde des Lebens überdrüssig. Nichts ergab mehr einen Sinn. Er betonte, dass nur das Wissen um seine Familie, die sicher auf ihn wartete, ihm die Kraft gab durchzuhalten. Er überlebte den Krieg und kehrte zurück zu seiner Familie. Am Haus angekommen, klingelte er und wartete gespannt darauf, wer ihm aufmachen würde. Die Tür öffnete sich und vor ihm stand seine kleine Tochter.

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Das Erlebnis der Beziehung

Friedrich Weinreb in Der mystische Weg

Aber wenn beim Menschen diese Sehnsucht lebt und sich ausdehnt, könnte es zu einer Beziehung kommen, zum Nächsten, zur Umwelt, zur Natur, zur Welt. Man spürt dann, der Nächste ist mir auch schon fremd, die Natur, die Welt ist mir fremd. Dann kommt aus dieser Beziehung das Gefühl, daß biologische, sogar mikrobiologische Untersuchungen nie zu einem Kennenlernen führen können.

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Das Wort, in Liebe gesprochen, ist schöpferisch

Friedrich Weinreb in Die Psychologie der Sehnsucht

Wenn man hier ist, sehnt man sich danach (dem Ursprung). Denn wie ist das Ganze gemacht? Aus Meiner Liebe, sagt Gott, kam Mein Wort hervor, und dieses Wort bildete die Welt. Es kommt aus Mir hervor. Weil Ich liebe, ist Mein Wort kreativ, das heißt, es bringt etwas Neues, das nie dagewesen ist.

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