Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

Schlagwort: Tod

Vom Geheimnis des Trostes

Friedrich Weinreb in Gedanken über Tod und Leben

Dort, im Zror ha-Chajim, im Bündel des Lebens, erlebt die Nephesch alles frei, gelöst, nicht erstarrt, nicht im Zwang, nicht im Druck. Der Gestorbene sieht also alles wieder, erkennt es, ist gelöst, befreit von Angst und Druck, frei von Unsicherheit. Man nennt dieses Sterben im Brauch der Sprache Petira, und das bedeutet einfach es los sein, befreit sein. Befreit aus dem gefangen haltenden Käfig, wie dieser als Bild öfters benutzt wird. So erkennt man dort nicht nur die vorher verstorbenen Freunde, Ahnen, Bekannten, also seine Völker und seine Väter, doch genauso alle, welche jetzt noch leben, und welche man zurückgelassen hat.

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Glauben und Vertrauen

Friedrich Weinreb in Das Ende der Zeit

Offenbar aber glaubt man der Bibel und dem, was Christentum und Judentum sagen, eigentlich nicht. In Wirklichkeit glaubt man dem Wissen. Der Wissenschaft glaubt man, die hat Theorien, hat Professoren, die dazu stehen, die Beweise liefern, gelehrt dreinschauen, gelehrt und zerstreut zu gleicher Zeit. Wagt man, ganz unzeitgemäß, sich vorzustellen, dass es mit dem Tod ganz anders sein könnte?

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