Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

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Die Biene und das Wort – Teil 1

Im Alt-Hebräischen gibt es eine auffällige Verbindung zwischen der Biene, d’worah, 42-(6)-200-5 (daher auch der Frauenname Deborah) und dem Begriff Wort, der zugleich auch reden bedeutet, dawar, 4-2-200. Was kann uns ein Insekt über das Wort sagen? Es ist ja nun nicht irgendein Insekt, sondern vielleicht sogar das wichtigste für den Menschen, hängt doch die Bestäubung der Blüten entscheidend von diesem ab und nicht zuletzt liefert es eine süße Speise, die nahezu unverderblich ist, den Honig.

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Vom Zwang andere belehren zu müssen

Hören Sie sich an dieser Stelle den Artikel mit Betonungen und Ergänzungen an.

Wenn man die geschenkte Zeit nicht nutzen will, zieht man sich folglich aus der Welt zurück und verschließt sich. In diesem Zustand der selbst provozierten Einsamkeit ist man (in der Ausdrucksweise des alten Wissens gesprochen) die »alleinstehende Frau«. In diesem Zustand steht man direkt der Schlange gegenüber, die dann auch sogleich das Gespräch beginnt. Sie behauptet, dass es dem Menschen verboten ist von allen Bäumen des Garten Edens zu essen.

Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baum des Gartens?

1. Mose 3,1

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Tagung in Stuttgart – Okt. 2019

So Gott will, findet vom 04. – 05. Oktober 2019 eine Tagung in Stuttgart statt, wo ich über das Thema „Kain und Abel“ aus den Quellen des alten Wissens sprechen darf. Weitere Infos erhalten Sie hier.

Luzifers Aufstand

Hören Sie hier den Artikel vorgelesen und erläutert.

oder: Ich weiß es besser!
Wenn man mit einer Zeit unzufrieden ist und diese ablehnt, dann verhält man sich eigentlich wie Luzifer bei seiner Rebellion. Denn auch dort war es ein Abstieg ins Äußerste, ins Unterste, und der eingebildete Luzifer war entsetzt darüber.
Der Aufstand des Teufels zeigt sich bei uns selbst durch ein Besserwissen betreffs der Dinge der Zeit. Wir vertrauen nicht darauf, dass die Schöpfung vollkommen ist und sind davon überzeugt, dass wir noch unseren Teil dazu beitragen müssen.
Und wenn man sieht, dass eine Zeit herabkommt, die besonders degenerativ ist und sich alles in einer bedrohlichen Weise entwickelt, die dem widerspricht, wovon man eigentlich annahm, dass es sein sollte, dann kritisiert man diese Zeit und will nicht glauben, dass gerade diese Zeit auch eine Erlösung bringen könnte.

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Je mehr Habe, desto mehr Sorgen

so lautet es in den Sprüchen der Väter (pirke awot) II, 7. Obwohl alle mehr oder weniger wissen, dass Salzwasser nicht geeignet ist Durst zu stillen, trinken viele von dem Wasser, das sie noch durstiger macht und endlich töten wird. Die Rede ist von der Sucht nach irdischem Wohlstand, die stets an Sorgen gekoppelt ist.
Die Sorgen tragen das Schwert der Verwüstung im Gepäck. Es ist eine Kraft, die ein glückliches Leben maximal wirksam verhindert. Im Portugiesischen nennt man die Sorge Vorbesetzung (preocupação). Sie blockiert mich, wenn ich ihr Raum gebe oder genauer: Sie verhindert, dass sich das Leben in mir entfalten kann.

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