Das Demonstrativpronomen für dieser, diese und dieses lautet im Hebräischen SEH (זה), 7+5. Dieses hinweisende Fürwort dient beim Sprechen dem Verweisen auf einen (Gesprächs-)Gegenstand. Dass man etwas bezeichnen kann, bedingt ein Nacheinander, also ein Gebrochen-Sein in Zeit und Raum. SEH beginnt mit der ZAJIN, dem 7. Zeichen im hebr. Alphabet, das als einzelnes Wort Waffe bzw. Schwert bedeutet. Ein Schwert zertrennt die Einheit und macht Vielheit. Das Ende des Wortes SEH bildet die HE mit dem Zahlenwert 5. Es ist ein weibliches Zeichen. Beide zusammen sind typisch für das Bild von Zeit und Raum. Zusammengezählt ergeben sie die 12, die wir von den Stunden des Tages und den Monaten des Jahres kennen. Der Athbaschwert ist 160 (70+90), die Zahl für Holz bzw. Baum (עץ). Ein Baum steht für das in der Zeit Gewachsene, steht für einen stabilen Zusammenhang, der auch noch nach des Baumes Tod als Holz belastbar und tragfähig bleibt.
In der Zeit können wir Dinge nur sehen und darauf verweisen, weil ein Zerbruch vorausgegangen ist. Die Sprache selbst ist ein Brechen des Schweigens; im Sprechen formen wir Worte nacheinander, und je nach Reihenfolge, Melodie, Rhythmik und Betonung baut sich das vermeintlich Geteilte immer wieder neu zusammen. Gott teilt sich, teilt sich mit. SEH, dies, jenes, schau dahin! Siehst du mich, erkennst du mich in dem, was sich in der Zeit (12) getrennt zeigt? Suche die Verbindung, den Zusammenhang zwischen dem, was scheinbar nichts miteinander zu tun hat – jeder Zusammenhang ist Teil des Weges, belebt und bringt der Wahrheit ein Stück näher.