Ursprache

Das Wort als Mittler der Welten

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Die Biene und das Wort – Teil 1

Im Alt-Hebräischen gibt es eine auffällige Verbindung zwischen der Biene, d’worah, 42-(6)-200-5 (daher auch der Frauenname Deborah) und dem Begriff Wort, der zugleich auch reden bedeutet, dawar, 4-2-200. Was kann uns ein Insekt über das Wort sagen? Es ist ja nun nicht irgendein Insekt, sondern vielleicht sogar das wichtigste für den Menschen, hängt doch die Bestäubung der Blüten entscheidend von diesem ab und nicht zuletzt liefert es eine süße Speise, die nahezu unverderblich ist, den Honig.

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Vom Zwang andere belehren zu müssen

Hören Sie sich an dieser Stelle den Artikel mit Betonungen und Ergänzungen an.

Wenn man die geschenkte Zeit nicht nutzen will, zieht man sich folglich aus der Welt zurück und verschließt sich. In diesem Zustand der selbst provozierten Einsamkeit ist man (in der Ausdrucksweise des alten Wissens gesprochen) die »alleinstehende Frau«. In diesem Zustand steht man direkt der Schlange gegenüber, die dann auch sogleich das Gespräch beginnt. Sie behauptet, dass es dem Menschen verboten ist von allen Bäumen des Garten Edens zu essen.

Und die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr sollt nicht essen von jedem Baum des Gartens?

1. Mose 3,1

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Luzifers Aufstand

Hören Sie hier den Artikel vorgelesen und erläutert.

oder: Ich weiß es besser!
Wenn man mit einer Zeit unzufrieden ist und diese ablehnt, dann verhält man sich eigentlich wie Luzifer bei seiner Rebellion. Denn auch dort war es ein Abstieg ins Äußerste, ins Unterste, und der eingebildete Luzifer war entsetzt darüber.
Der Aufstand des Teufels zeigt sich bei uns selbst durch ein Besserwissen betreffs der Dinge der Zeit. Wir vertrauen nicht darauf, dass die Schöpfung vollkommen ist und sind davon überzeugt, dass wir noch unseren Teil dazu beitragen müssen.
Und wenn man sieht, dass eine Zeit herabkommt, die besonders degenerativ ist und sich alles in einer bedrohlichen Weise entwickelt, die dem widerspricht, wovon man eigentlich annahm, dass es sein sollte, dann kritisiert man diese Zeit und will nicht glauben, dass gerade diese Zeit auch eine Erlösung bringen könnte.

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Wenn die Seele streikt

im Deutschen ist die Seele etym. die zum See Gehörende. Eine eigenartige Beschreibung dessen, was mit unserem Inneren zusammenhängt. Im Port. heißt die Seele alma und wird als der Teil der Psyche verstanden, der mit dem Unbewussten in Beziehung steht. Psyche wiederum ist griechisch und bedeutet in dieser Sprache sowohl Seele als auch Schmetterling. Ein Tier, das eine Metamorphose durchläuft und sich am Ende völlig anders zeigt als es zu Beginn im Stadium der Raupe erahnen lässt. In der Ursprache Hebräisch ist der Schmetterling der pharphar, der nur 1x in der Bibel vorkommt, in den Übersetzungen aber nur als Eigennamen für einen Fluss verwendet wird (2. Könige 5,12).
Auch im alten Wissen ist die Seele im Wort nicht eindeutig bestimmbar.

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Jakob, der erste Kranke in der Bibel

Jakob ist ein Zwilling. Sein Name kommt von der Ferse, ekew, im Hebräischen. Der Mensch steht und läuft auf zwei Fersen, doch nur beim Gehen entsteht das Wechseln der Seiten: links, rechts, links, rechts … So wird Jakob als der Mensch gesehen, der von der Notwendigkeit beider Seiten weiß. So hat er auch zwei Frauen (Rachel und Leah) und zwei Namen (Jakob und Israel). Stets steht er in der Auseinandersetzung zwischen Zweien. Nach dem biblischen Bericht geht es in seinem Leben drunter und drüber. Bereits im Mutterleib rumort es zwischen ihm und seinem Bruder Esau, der eigentlich Esaw heißt.

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