Die Thora bewahrt ihre Besitzer

Gewöhnlich, wenn ein Mensch etwas Kostbares aus seinem Hause verkauft, so ist er traurig darüber, Gott aber gab die Thora an Israel und freute sich dabei. Das wollen die Worte sagen: „Einen guten Kauf“ usw. (Spr. 4:7)

Gewöhnlich, wenn ein Mensch etwas Kostbares kauft, ängstigt er sich, es nicht zu verlieren, und will es bewahren. Mit der Thora verhält es sich umgekehrt: Sie bewahrt ihre Besitzer, wie es heißt: „Wenn du gehst, wird sie dich leiten.“ (Spr. 6:22)

Gewöhnlich, wenn ein Mensch etwas Kostbares auf dem Markte kauft, kann er vielleicht auch dessen Besitzer kaufen? Normalerweise verkauft ein Verkäufer seine Ware, behält das Geld und bleibt für sich.
Aber Gott gab die Thora an Israel und sprach zu ihnen: Mit ihr erwerbt (kauft) ihr auch mich. Das wollen die Worte sagen: „Kauft mich als Hebe.“ (Ex. 25:2)

(nach Midrasch Schemot 33:1, R. Berachja)