A E K N R

Ararat

Ararat hebräisch

Hebräisch: אררט

Aussprache: ararat

Zahlenschreibweise: 1+200+200+9

Äußerer Wert: 410
Athbasch: 456

Etymologie:
In dem Eigennamen steckt das Verb “fluchen” (arur, 1+200+200), jedoch mit einer zusätzlichen teth am Ende, weshalb man von der Aufhebung eines Fluches ausgeht.

Beschreibung:
Ararat bedeutet die Verborgenheit der Zweiheit, denn das Wort Ararat hat den gleichen Wert wie die verborgene Zwei! Die Zwei ist der Buchstabe Beth, der den verborgenen Wert von 410 hat, genau wie Ararat. Man sagt, es ruht nicht auf der erscheinende Zweiheit, sondern auf der verborgenen Zweiheit, auf diesem doppelten Ursprung im Menschen, der schweigend da ist. Hier kommt die teva (Arche) zur Ruhe und kann sich öffnen.

Besonderheiten:
Bei der ersten Erwähnung in Gen. 8:4 wird das Wort in einem Atemzug “Gebirge Ararat” genannt. Dieser beiden Wörter ergeben 625, das ist der volle Wert von adam (Mensch). Das Wort (tevah / Arche) ruht sozusagen nach dem Ereignis der Flut dort, wo der Mensch seinen Ursprung hat. Morija hat ebenfalls die 625 als vollen Wert. Dorthin wird das Wort gelenkt, wenn der Mensch nicht eingreift (die Arche hat kein Steuer). Bekräftigt wird diese Aussage noch durch den Umstand, dass sowohl “Gebirge Ararat” als auch emunah (Glaube) die 589 als Athbasch-Wert haben.

Der reisende Rabbi Pethachia aus Regensburg, der hat alle Länder der Welt durchwandert und ist bis zu dem Flusse Sambation gekom­men. Alle Gotteswunder und Seltsamkeiten, die er gesehen hat, be­ schrieb er zur Erinnerung in seinem Buche; darin erzählt er auch von dem Orte, wo Noahs Arche gestanden hat.
Die Berge Ararat sind einen Weg von 5 Tagesreisen von Baby­lon entfernt; sie sind sehr hoch, aber einer ragt noch über sie hinaus; über ihm sind noch 4 Berge, die stehen je 2 einander gegenüber. Zwischen diese Berge ist Noachs Kasten eingeklemmt worden und konnte nicht heraus; aber jetzt ist vom Kasten nichts mehr da, denn alles ist längst verfault. Nur sind die Berge voller Gräser und Kräu­ter, und wenn der Tau auf sie niederfällt, so kommt auch Manna auf sie herab; das Manna ist weiß wie Schnee, wenn aber die Sonne heiß darauf scheint, so zerschmilzt es. Die Kräuter sind bitter von Ge­schmack, kocht man sie aber mit Butter, werden sie süßer denn Ho­nig und alle Süßigkeiten der Welt.

Der Reisende aber Benjamin von Tudela erzählt:
Am Fuße des Berges Ararat, da fließt der Strom Hiddekel; dies ist der Ort, wo der Kasten Noachs stehen blieb, aber Omal ben el Khataab nahm die Arche vom Gipfel des Berges herunter und mach­ te daraus eine Moschee den Kindern Ismaels. (Sagen)

Von der Urzeit (Sagen der Juden)

Ähnliche Einträge