Stets aktuell via Telegram-Kanal

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Telegram Icon Abonnieren Sie unverbindlich meinen Telegram-Kanal, wenn Sie über neue Beiträge, Videos, Vorträge und Veranstaltungen informiert werden möchten. Ergänzend verwende ich diesen Kanal auch zum Posten von Zitaten vorwiegend aus dem Werk von Friedrich Weinreb und der jüdischen Überlieferung.
Klicken Sie einfach auf folgenden Link, um beizutreten: https://t.me/altes_wissen

Alternativ können Sie auch HIER klicken, um die Nachrichten innerhalb dieser Website auch ohne Telegram-Account lesen zu können.

Den Newsletter dieser Seite werde ich nicht mehr verwenden.

Die Welt des 2. Tages

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Der 2. Schöpfungstag ist der Tag des Majim (Wasser). Deshalb ist diese Welt die Welt des 2. Tages, die Welt der Wasser. Und deshalb bildet die Beth den Anfang der Bibel. Sie ist das 2. Zeichen des hebr. Alphabets, nicht das 1.. Es ist also auch die 2. Welt. Und deshalb ist der 2. Tag ohne das tow (gut – beim 2. Tag wird am Ende nicht gesagt, dass er gut ist) und bleibt damit unvollständig.
Am 3. Tag wird das majim bereits eingesammelt und erst danach ist es tow, denn der 3. Tag wird mit tow abgeschlossen.
So kann diese 2. Welt, so wie sie ist, auf die 3. übertragen und dort gesammelt werden. Ebenso folgt der Übergang von der 6 zur 7, von der Olam Jezira zur Olam Assia, dem Prinzip des Überganges von der 2 zur 3.

Der Weg des Lebens und seine Begleiter

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Die Bedeutung des Leviathan für unseren Lebensweg.

(Freie Übersetzung eines niederländischen Textes Friedrich Weinrebs, der mir durch Abel Weinreb zur Verfügung gestellt wurde.)

Der Text zum Hören

Im Wort Leviathan ist das Wort Levi enthalten. Auf den ersten Blick würde man sagen, dass es zwischen diesen beiden keine Verwandtschaft gibt. Der Leviathan ist ein undefiniertes oder sehr vage beschriebenes Etwas, das auf den ersten Blick nur zeigt, dass es sich um eine im Meer lebende Kreatur handelt. Gewöhnlich wird der Begriff mit Drache, Seeschlange und dergleichen übersetzt (siehe z.B. Jes. 27; Ps. 74, Ps. 104, 26; Hiob 3, 40).
Um zu verstehen, was der Leviathan wirklich ist, und auch um die Geschichte zu verstehen, dass am Ende der Zeit der Leviathan gegessen wird, muss man sich zunächst einmal die Bedeutung des Wortes selbst genauer ansehen. Leicht zu erkennen ist der Wortstamm Levi.
Was aber hat nun Levi mit Leviathan gemeinsam?

→ weiterlesen

Der Überbringer guter Nachrichten

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Geschichte vom Überbringen guter Nachrichten
Erzählt von Friedrich Weinreb im Buch „Legende von den beiden Bäumen“ (ab Seite 278 / weicht leicht vom Original ab)

Die Geschichte zum Hören

Es war einmal ein Mann, dem es ungeheuere Freude bereitete, anderen Leuten, vor allem solchen, welche in Not und Verzweiflung lebten, Nachrichten zu bringen, welche ihnen neuen Lebensmut schenken konnten. Es war ihm sein nächstes Anliegen. Er begab sich jeden Morgen früh schon auf die Straße, Ausschau zu halten nach Leuten in Schwierigkeiten. Es tat ihm selber gut, in den betrübten Gesichtern das Aufleuchten der Hoffnung und der Freude gewahr zu werden. Er fragte sich sogar, inwiefern er das alles zu seiner Freude machte, da ihm das alles so guttat, und ob die Anderen ihm tatsächlich so nahe standen, dass er es an erster Stelle ihretwegen tat.

→ weiterlesen

Die zwei Brüder

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken
Die Geschichte zum Hören

Eine alte Erzählung
von FRIEDRICH WEINREB

Es geschah einmal vor langen Zeiten etwas sehr Gutes. Und da das Gute bleibt, kann man sagen: Es geschieht noch heute und es wird weiterhin so sein. Und es geschah in einem fernen Land. Aber, da es etwas sehr Gutes war, und das Gute überall sein kann, heißt es auch: Es geschieht hier und jetzt, es ist ganz nahe.
Nun, die Geschichte erzählt von zwei Brüdern. Man sagt, der eine hieß Anton Leba, der andere aber Karl Nijak. Sie fanden sich, als Anton seine Schafe auf saftige Weiden führte. Er sah, wie die Schafe sich am Gras erfreuten, denn sie hatten nur Augen für ihr Weiden. So bemerkten sie den Mann nicht, der das Gras abmähte und der sich den Schafen immer mehr näherte. Sie vertrauten auf ihren treuen Hirten. Der aber hatte den Mann schon gesehen und meinte, die Wiese dort gehöre dem fremden Nachbarn.

→ weiterlesen