Tag

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Hebr. jom, 10-6-40. Die 6 in der Mitte, so wird gesagt, steht für den Menschen, der die 10 mit der 40 verbinden soll. Die 10 verhält sich zur 40 wie die 1 zur 4. Friedrich Weinreb bezeichnet das durch ihn bekannt gewordene »1-4 Prinzip« als Schlüssel zum Verständnis der Bibel. Nun stehen die Einer im alten Wissen für die Vergangenheit, die Zehner für die Gegenwart und die Hunderter (die im Hebräischen nur bis zur 400 gehen) für die Zukunft. Will sagen: In deinem Alltag, deinem Heute, noch genauer: Im jetzigen Moment, sollst du die Einheit vom Ewigen und dem Diesseitigen erkennen, dann ist dein Tag erfüllt und damit auch dein Leben. → weiterlesen

Tabelle der hebräischen Schriftzeichen

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Folgende Tabelle zeigt das hebräische Alphabet und seine Schreibung in Zahlen. Das erste Zeichen (Aleph) wird ausformuliert im Original Aleph (1), Lamed (30) und Peh (80) geschrieben. Daraus ergibt sich die Zahlenschreibweise in Spalte 5. Der äußere Wert ist der Zahlenwert, den der jeweilige Buchstabe repräsentiert. Anders: Buchstabe und Zahl sind identisch. Der volle Wert ergibt sich aus der Summe der Zahlenschreibweise plus des äußeren Wertes. Der verborgene Wert ermittelt sich aus dem vollen minus dem äußeren Wert. Der Athbasch-Wert ist der gespiegelte Wert. Näheres dazu hier.

Fünf Zeichen haben am Ende eines Wortes eine andere Form. Es sind die Kaf, die Mem, die Nun, die Peh und die Zade. Auch das hat eine tiefere Bedeutung, worauf hier nicht weiter eingegangen wird. Dass diese sogenannten Schlusszeichen mit einem anderen Zahlenwert versehen werden (500, 600 … bis 900) entstammt nicht dem alten Wissen, sondern entspricht Ausführungen neueren Datums, denen ich hier keinen Raum gebe.→ weiterlesen

Hebräische Schriftzeichen erzählen

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Hier ein Auszug aus dem Buch „Zahl, Zeichen und Wort – Das symbolische Universum der Bibelsprache“ von Friedrich Weinreb, worin er ausführlich erläutert, wie die hebräischen Schriftzeichen gleichzeitig Zahlen sind und somit jedes Wort im wahrsten Sinne des Wortes erzählt.


Im Hebräischen ist also die Buchstabenreihenfolge, die »Zeichen«-reihenfolge, dasselbe wie die Zahlenreihenfolge. Für den in dieses Urwissen Eingeweihten sind denn auch die Buchstaben Zahlen und die Zahlen Buchstaben. Er sieht das Wort mit seinem tiefen Wissen von den Namen der das Wort bauenden Buchstaben, und er sieht es auch als eine Zusammenballung von Zahlengruppen. Er versteht die Proportionen und weiß, wo Verwandtschaft vorhanden ist. Mögen auch zwei Worte in ihren Lauten verschieden klingen, wenn dieselben Zahlengruppen darin vorkommen und die Totalität dieser Zahlen die gleiche ist, dann muß im Wesentlichen eine nahe Verwandtschaft zwischen den beiden Begriffen herrschen. In der Welt der Zahlen, des für uns Abstrakten, kann man schärfer sehen, da man nicht durch die Erscheinungsformen, durch Bilder und Gefühle behindert ist.→ weiterlesen

Athbasch Wert

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Wer sich eingehender mit der Ursprache der Bibel und deren Zahlen befasst, wird irgendwann auf den Begriff athbasch stoßen. In Kürze würde ich die Bedeutung davon so beschreiben:

Das hebr. Alphabet wird als Spiegelung von 2 x 11 Zeichen gesehen. Das 1. Zeichen Aleph steht dem 22. Zeichen, der Thaw gegenüber. Das 2. Zeichen, die Beth dem 21., der Schin usw. Die ersten vier korrespondierenden Zeichen sind die Namensgeber für dieses Prinzip (a-th b-sch = athbasch), durch welches ein Wort seine »andere Seite« offenbart. Die sich aus dieser überlieferten Kenntnis bildenden Zusammenhänge zeigen, dass ein Wort viel mehr enthält als es auf den ersten Blick scheint.→ weiterlesen

Lohn und Strafe

image_pdfArtikel als PDF herunterladenimage_printDiesen Artikel drucken

Unsere westliche Welt ist maßgeblich nach dem Prinzip des Belohnens und Bestrafens aufgebaut. Die ganze Gesellschaft funktioniert nach dieser Strategie. Ich gebe etwas, also erhalte ich im Gegenzug etwas dafür. Das beginnt schon mit der Erziehung der kleinen Kinder, die nur dann ihr Bonbon erhalten wenn sie »schön brav« waren. Sind sie weniger brav oder sogar »böse«, dann folgen Einschränkungen (kein Bonbon, Hausarrest, etc.). Leider können kleine Kinder (oft auch Erwachsene) nicht zwischen Kritik an einer Tat und der Person, bzw. sich selbst, trennen. Also ist die Wahrnehmung bei einer gerügten Tat nicht: »Das habe ich falsch gemacht«, sondern: »Ich bin falsch«. Menschen, die so aufwachsen (man bedenke: unser ganzes Schulsystem ist so aufgebaut!) werden beziehungsunfähig. Die einzige Beziehung, die bei ihnen funktioniert ist die Geschäftsbeziehung. Diese ist kalt, berechnend und hat nichts mit Liebe zu tun.→ weiterlesen