400

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Die 400 ist der Zahlenwert des letzten Buchstabens des hebräischen Alphabetes, der Taw. Damit wird die Gefangenschaft des Menschen in Zeit und Raum ausgedrückt. Die biblische Entsprechung ist die Knechtschaft in Ägypten. Die Taw ist das 22. Zeichen und wurde früher als liegendes Kreuz gezeichnet. Das „Zeichen an der Stirn“ in Hesekiel 9 lautet im Original „Taw“, genauso wie das „Malzeichen des Tieres“ in der Offenbarung des Johannes in der hebräischen Ausgabe:→ weiterlesen

Grammatik

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So wichtig die Grammatik zum Sprachverständnis ist, so erfasst sie doch nicht das Wesen bzw. das Leben derselben. Sie ist und bleibt auf das Äußere des Wortes begrenzt. Auf Hebräisch heißt Grammatik dikduk, und weil jeder Buchstabe einer Zahl entspricht (siehe Schriftzeichentabelle), kann man das Wort auch in Zahlen schreiben: 4-100-4-6-100. Summieren wir die einzelnen Zahlenwerte, erhalten wir 214. Bemerkenswert, dass auch das Wort Geist, hebräisch ruach, 200-6-8, den Wert 214 ergibt. Ruach ist nicht nur Geist, sondern genauso auch Wind, Richtung und Bewegung. Das Wort Geist hat immer mit der Verbindung von zwei Seiten zu tun. Beim ruach geht es um die Richtung. Man kann sagen, dass der »ruach tame« (unreine Geist) von Gott wegzieht und der ruach ha-kodesch (der Geist, der heilig ist) zu Gott hin. Nur, was bedeutet es, zu Gott hingezogen zu werden?→ weiterlesen

Ernst

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Are you serious?, fragt der Engländer wenn er wissen möchte, ob du es ernst meinst. Was kaum jemand bedenkt: Serious, im Dt. seriös, stammt vom lat. Serie, die Aufeinanderfolge. Eins nach dem anderen – Ursache und Wirkung. Willkommen in der Kausalität. Willkommen in Ägypten, denn dort (im biblischen Ägypten) herrscht dieses Prinzip. Im Deutschen stammt ernst von rinnen. Das geht zurück auf das Althochdeutsche runs. Das ist der Lauf des Wassers. Nach dem Alten Wissen ist das Wasser unsere Zeit, die fließt und zerrinnt. Auch das engl. to run stammt aus dieser Wurzel. Im Hebräischen findet sich nur schwer ein Wort für ernst. Das ist auch leicht begreifbar, denn das Hebräische ist eine jenseitige Sprache, wie es das Wort Eber, 70-2-200, (für Hebräer) schon sagt, stammt es von jenseits, wo es keine Schranken gibt.→ weiterlesen

Altes Wissen

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Wenn ich mich in den Texten auf das Alte Wissen berufe, beziehe ich mich fast ausnahmslos auf die Weitergaben Friedrich Weinrebs, der den ca. 20.000 Seiten umfassenden Themenkomplex der jüdischen Mystik zeitlebens studierte und in die Sprache unserer Zeit übersetzte. Für ihn war es eminent wichtig, nichts hinzuzufügen oder hineinzuinterpretieren. Seinen eigenen Angaben zufolge stammen mind. 90% seines Gesamtwerkes aus diesen Quellen, die im Buch „Schöpfung im Wort“ am Ende aufgelistet sind. Wer sich näher dafür interessiert wird dort fündig, fließendes Hebräisch und Aramäisch vorausgesetzt.→ weiterlesen