so lautet es in den Sprüchen der Väter (pirke awot) II, 7. Obwohl alle mehr oder weniger wissen, dass Salzwasser nicht geeignet ist Durst zu stillen, trinken viele von dem Wasser, das sie noch durstiger macht und endlich töten wird. Die Rede ist von der Sucht nach irdischem Wohlstand, die stets an Sorgen gekoppelt ist.
Die Sorgen tragen das Schwert der Verwüstung im Gepäck. Es ist eine Kraft, die ein glückliches Leben maximal wirksam verhindert. Im Portugiesischen nennt man die Sorge Vorbesetzung (preocupação). Sie blockiert mich, wenn ich ihr Raum gebe oder genauer: Sie verhindert, dass sich das Leben in mir entfalten kann.

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