Zeichen der Endzeit

Abschrift eines in 1963 gehaltenen Vortrages Friedrich Weinrebs.
Freie Übersetzung aus dem Niederländischen von Dieter Miunske.

Audioversion mit Ergänzungen

Einleitung

Dieses Thema ist etwas, das mich und vielleicht auch Sie in diesen Jahren immer wieder packt, nämlich das Gefühl, dass in unserer Welt Dinge geschehen, die uns in immer größere Schwierigkeiten bringen, die uns in einen Zustand der Hoffnungslosigkeit versetzen. In der Welt um uns herum sehen wir, dass sich offenbar alles verschlechtert, auch das Verständnis der Menschen in Bezug darauf, dass es noch andere Dinge gibt, die zum Leben gehören. Ich spreche noch nicht einmal über Moral und solche Dinge, denn darüber spricht man sowieso kaum noch.

Man sieht immer mehr, wie man eigentlich nur noch mit dem Wunsch lebt, abzustumpfen um vor allem nicht mehr daran erinnert zu werden, was um uns herum in diesem Leben geschieht. Wir sehen, wie die Unwissenheit und vor allem das Desinteresse zunimmt und dass die Zahl der Menschen, die sich für Dinge interessieren, die früher wichtig waren und die wir als Erwachsene für wichtig hielten, ebenfalls abnimmt. Das hinterlässt bei uns – und ich denke, das wird bei Ihnen allen der Fall sein – oft das Gefühl, dass man nichts dagegen tun kann; die Sache ist eigentlich verloren, man kann nur noch zusehen und hoffen, dass es gut ausgeht. „Es wird schon gut gehen“, sagen wir dann, um uns zu trösten. Aber einen vernünftigen Trost, in Anbetracht dessen, was passiert, und in Anbetracht der Menschen um uns herum, haben wir nicht wirklich. Wenn man die Jugend sieht, nicht nur hier, sondern auch in anderen Ländern (ich habe immer die Gelegenheit, mir andere Länder anzusehen, im Moment mehrere Länder des Nahen Ostens, rund um das Mittelmeer), wenn man sieht, was dort passiert, sagt man: „Nein, dort ist es genauso schlimm wie in den Niederlanden, wenn nicht sogar schlimmer.“ Ich glaube nicht an „besser“, vielleicht individuell, denn der Durchschnitt wird überall auf der Welt gleich sein. Dann sagen sie: „Schade, ich sehe keine Möglichkeiten für die Jugend.“ Und die Älteren, die vielleicht noch ein bisschen Verstand haben, werden auch mutlos. Dieser Kontrast gibt mir in der Tat immer mehr das Gefühl, zumindest im letzten Jahr, dass in meinem jungen Leben, vor nur etwa 20 bis 30 Jahren, die Menschen definitiv ganz anders waren. Nicht, weil ich so gerne von „der guten alten Zeit“ spreche, aber vor ein paar Jahrzehnten waren die Menschen noch ganz anders. Man schämte sich noch, wenn man nicht wusste, was der Vater machte, und heute gibt es diese Unverschämtheit in allen Bereichen, überall diese Dreistigkeit. Die Unbeschwertheit des Ganzen ist so groß, dass man sofort den Drang verspürt zu sagen: „Ich höre auf. Ich will nicht mehr darüber reden, es hat keinen Sinn, es ist genug.“
Aber dann kommen diese Stimmungen der Niedergeschlagenheit. Mit einem „es ist mir eben egal“, können wir der Situation offensichtlich nicht entfliehen. Im Leben ist es oft so, dass ein Extrem das andere hervorruft. Immer, wenn ich in Gefahr bin, eine solche depressive Stimmung zu erleiden, ist zugleich dieses Gefühl lebendig – ich kann es in einem Moment abrufen, weil ich es immer bei mir habe –, dass ich weiß, dass es so sein muss. Nicht weil ich so ein großes Vertrauen habe, dass es gut ausgeht, das ist auch möglich, sondern ich meine mit diesem „es muss so sein“, dass wir mit der Bibel eigentlich die der Welt innewohnenden Gesetzmäßigkeiten gezeigt bekommen, so dass wir sagen können: „Habe keine Angst, die Welt entwickelt sich gemäß dieser Struktur. Die Entwicklung ist nicht willkürlich, sondern folgt ganz bestimmten Mechanismen.“ Die Stunde unmittelbar vor dem Sonnenaufgang ist die dunkelste. Im Hebräischen heißt sie schachar, 300-8-200, schwarz, die tiefste Finsternis. In diesem Zeitraum sind die Angst und die Panik am größten. Auch statistisch wissen wir, dass die Anzahl der Todesfälle in dieser Stunde am höchsten ist. Es ist der obere Scheitelpunkt der Sterbewelle auf 24h betrachtet. Sicher können wir einige Erklärungen geben, so wie wir immer gerne alles erklären, aber es ändert nichts daran, dass es sich so zeigt. Das gleiche Muster sehen wir kurz vor dem Erscheinen des neuen Lebens bei der Geburt. Auch hierbei spielen Panik, Angst und zudem größter Schmerz die entscheidenden Rollen. „Ich sterbe, ich überlebe das nicht, ich gebe auf!“, sind Ausrufe werdender Mütter im Laufe des zur Welt Bringens eines neuen Lebens.
Wenn wir aus diesem Winkel einmal unsere Depressionen betrachten, könnten wir diese als Stempel der beschriebenen Gesetzmäßigkeit erkennen. „Es muss so sein“, ist dann kein unabwendbarer Determinismus eines nichtgönnenden Schöpfers mehr, sondern eine Notwendigkeit, die – wie das Wort schon sagt: Die Not wendet. Es ist ein Loslösungsprozess, ohne welchen das Neue nicht kommen kann. Wenn die Nacht am schwärzesten ist, steht der Morgen bereits vor der Tür. Schon zu Beginn der Bibel lesen wir von der Begegnung der Schlange mit dem Menschen am 6. Schöpfungstag. Es wird berichtet, dass nach der Schaffung des Menschen Wesen entstehen, die aufgrund des Falles des Menschen jedoch keinen Körper mehr erhalten haben, also dass die Schöpfung nicht vollendet wurde. Diese Wesen könnten wir als Geister bezeichnen, denen das Potenzial eines Übermenschen immanent ist. Hier begegnet uns ein typischer widersprüchlicher Zusammenhang, denn — gehen wir für einen Moment einmal hypothetisch davon aus — wenn der Mensch am Baum des Wissens nicht gefallen wäre, wären diese Wesen vollendet worden und die jetzige Welt hätte so mächtige Kreaturen, dass eine Umkehr zur ursprünglichen Welt unmöglich geworden wäre und so bleiben müsste, wie sie jetzt ist.
Dann hätten wir nur das Gesetz der Schöpfung gehabt, das sich immer weiter entwickelt und damit auch das vollständige Zustandekommen dieser Wesen ermöglicht hätte. Es war auch Gottes Plan, dass durch die Sünde des Menschen – wenn man das so nennen kann – diese Geschöpfe daran gehindert werden sollten zu kommen. Denn Sie wissen, dass der Freitag eigentlich kein 24-Stunden-Tag ist. Der Freitag hat astronomisch gesehen nur 22 Stunden und 53 Minuten – wir sind in diesen Dingen sehr genau – also dauert er eine Stunde und 7 Minuten weniger. Weil der Mensch gesündigt hat, hat Gott ihn in den 7. Tag flüchten lassen. Gott ließ den 7. Tag früher beginnen, damit nicht das Unglück passierte, dass der Mensch in jenem „Garten Eden“ vom Baum des Lebens aß, denn dadurch wären auch die anderen Wesen vollendet worden. Der Mensch wurde zu seinem eigenen Vorteil ausgetrieben, wodurch die Welt gerettet wurde. Aufgrund dieser Sünde wurde der 6. Tag tatsächlich verkürzt und der 7. Tag verlängert. Im Judentum hat sich diese Geschichte erhalten, so dass der Sabbat nicht 24 Stunden, sondern 25 Stunden und 7 Minuten beträgt. Eine Stunde und 7 Minuten dieses Freitags werden zum Sabbat hinzugezählt und stehen somit im Einklang mit dieser Geschichte.
[Anmerkung: 1h 7min entsprechen 67 Minuten, das ist der volle Zahlenwert des 7. hebr. Buchstabens, der Zajin, 7+10+50]

Supernatural – Der Übermensch

Ich komme wieder zurück auf den 6. Tag.
Diese Schöpfung entwickelte sich zu einer enorm großen Sache. Der Mensch war gekommen und nach dem Menschen würde ein Übermensch kommen. Ein Mensch, der so viel Macht und Stärke in sich hätte, dass er damit das Universum beherrschen hätte können und nicht mehr kleinzukriegen wäre. Sie haben, um es modern auszudrücken, Injektionen von H33 und H3337 [ohne nähere Beschreibung]; Sie werden 1.000 oder 100.000 Jahre alt und sterben nie. Diese Macht war bereits so weit fortgeschritten, dass alles auf eine totale Kontrolle hinauslief. Durch dieses Greifen nach dem Baum der Erkenntnis, also dieses bewusste Erklärenwollen dieser Welt mit unseren Sinnen, mit den Instrumenten, die uns umgeben – und nicht mit Maßstäben, die ihm auf andere Weise gegeben sind – genau an diesem Punkt entsteht dieser Fall. Dadurch, dass ich nur rational, wissenschaftlich erklären will, kommt der Bruch.

Eine parallele Begebenheit ist die Offenbarung auf dem Sinai, dem Herabsteigen Gottes in die Welt. Mose ist 40 Tage und Nächte auf dem Berg. Das Volk spricht in seiner Abwesenheit: „Der kommt nie mehr zurück, der bleibt weg, da ist was passiert!“ Und dann gibt es eine große Revolte, die sich sehr rasant entwickelt und schließlich zu dem führt, was wir als „die Anbetung des goldenen Kalbes“ kennen. Auch hier gibt die Überlieferung eine ganz besondere Sicht der Dinge, so dass wir sie in der Struktur eines jeden Tages dieses Lebens, auch dieser Welt, wiederfinden. Denn es wird erzählt, dass mit dem Auszug aus Ägypten auch ein „Mischvolk“ (hebr. erev rav) auszog. Das waren die Ägypter, die mitkamen. Diese Menge bildet die Vielheit, die dem Einzelnen gegenübersteht. Die Masse sehnt sich nach Ägypten zurück, weil sich der Körper immer von der Seite angezogen fühlt, die mit ihm übereinstimmt. Ägypten entspricht von seiner Beschaffenheit her dem Körperlichen. Bei jedem Auszug meldet sich etwas Schweres, Träges, das wieder zurückwill, weil diese Welt der Formen (Ägypten) etwas Bestimmendes hat. Es wird auch erzählt, wie die Menge, das erev rav, als der 40. Tag näherrückte (nach 38 Tagen), nachdem Mose sie verlassen hatte, den Glauben verlor, dass alles gut werden würde, und ihren eigenen Weg ging.
Das Gleiche geschah im Paradies an jenem 6. Tag mit dem Baum des Wissens. Die Entwicklung geht weiter, höher, großartiger und schneller. Man begann, sehr weise zu werden und alles von seinen Sinnen zu erwarten. In der Tat wendet man sich dann der einzigen Erklärung zu, die logisch ist: der mathematischen Erklärung. „Die Formel muss richtig sein, und wenn sie nicht stimmt, dann akzeptiere ich sie nicht, will sie nicht glauben, will sie nicht akzeptieren. Schließlich erkennen wir doch anhand unserer Sinneswahrnehmung, was wahr ist und was nicht.“ Aber denken Sie daran, es wird immer gesagt, dass ein falscher Prophet nicht jemand ist, der lügt, sondern jemand, der auch Siege einfährt und auch schöne Dinge sagt. Aber prüfen Sie seine Dinge anhand der Lehre, anhand der Bibel. Wenn sie nicht mit der Bibel übereinstimmen, dann ist er ein falscher Prophet. Nicht die Wunder, die er vollbringt, sind entscheidend, sondern ob die Dinge, die er sagt, mit der Bibel übereinstimmen. Diese Versuchung ist immer da und war schon am 6. Tag da; dass tatsächlich Wunder geschehen, dass diese neuen Menschen kommen, die am Ende nicht gekommen sind und die als Geister endeten, die immer noch umherstreifen.
Dies geschieht nun auch am Sinai, während Moses „oben“ die Vollendung der Weisung erhält. Die Überlieferung sagt uns, dass in diesen 40 Tagen Mose in allen Einzelheiten erklärt wurde — und zwar für die Welt, für alle Generationen bis zum Ende der Tage — wie und was es ist und warum es ist, damit der Mensch nicht blind lebt, sondern geführt wird, so wie ein Vater seine Kinder führt und es ihnen erzählt, damit der Mensch es erkennt. So wurde Mose dort alles erzählt und zu diesem Zeitpunkt war alles reif für die Vollendung. Dies kam auch in den Steintafeln zum Ausdruck, die ihm gegeben wurden; sie waren reif. In dem Moment, in dem es „oben“ reif ist, entsteht unten eine andere Reife, welche sich von den Wundern des Sinnlichen verführen lässt und dieses Sinnliche als Führung akzeptiert, weil man sagt: „Das ist ja der Gott, der mir diese Welt gibt.“ Wie das Volk Israel in der Bibel über das Kalb sagte: „Das ist der Gott, der uns nach Ägypten bringt.“ Denn die Überlieferung sagt uns, dass jenes Kalb keine goldene Statue war, von der wir mit Recht sagen könnten: „Was für Narren waren sie, um diese Statue zu tanzen und ihr zu applaudieren, mehr sind sie auch nicht wert.“ Das sind also die modernen Ansichten des primitiven Altertums.
Die Überlieferung besagt – ebenfalls aus der gleichen Antike – dass dieses Kalb Wunder wirkte. Das Wort Kalb, egel im Hebräischen, ist das gleiche Wort wie igul, Kreis (70-3-30). Es ist ein Kreis, und dieses Kalb ist eigentlich identisch mit dem Baum der Erkenntnis. Sie wissen, dass das Kalb einen bestimmten Platz in den Sternbildern hat [Stier]. Wir sollten das Kalb nicht als eine Art Milchfabrik sehen, es ist eine ganz andere Sache.
In diesem Moment tat das Kalb Wunder, und zwar solche Wunder, dass fast alle hinter ihm herliefen und sagten: „Dass so etwas möglich ist!? Jetzt hört aber alles auf, jetzt, wo wir es gesehen haben. Haben wir nicht die ganze Zeit darauf gewartet? Mose? Wer? Kennt den noch jemand?“ Die Leute erinnern sich daran, dass er in jener alten Zeit einige Dinge sagte, und diese 40 Tage erwiesen sich als eine Ewigkeit (In den Maßstäben der Bibel stehen die 40 und die 400 immer für unendliche Zeit). Diese Zeit von Moses „oben“ ging auf die 40 zu, und das ist eine sehr lange Zeit. Dann kann man sagen: „Ja, früher wussten sie das, sie wussten, wie das System aufgebaut ist, aber heute sind wir so dumm, wir wissen nichts mehr davon. Wir können ein wenig darüber lesen, aber das ist für uns jetzt verloren, Moses kommt nicht zurück.
Er war einmal, und es war ein sehr großer Mann, aber er ist gen Himmel gefahren, wie sie wissen. Aber hier sehen wir die Wunder geschehen, und der Grund dafür ist dieses Kalb.“
Die Geschichte besagt, dass Aaron in gewisser Weise an der Entstehung dieses Kalbes beteiligt war — unbewusst, nicht wissentlich, aber es gab etwas, das alle Kräfte zusammenwirken ließ, um dieses Kalb ins Leben zu rufen. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch einen Eingriff vor der Zeit, genauso wie beim 6. Tag, der verkürzt wurde, um zu verhindern, dass eine bestimmte Schöpfung körperlich wurde, so dass sie geistig bleiben musste. Das Gleiche ereignet sich hier. Durch diesen Fall wird das erev rav [„Mischvolk“ / Masse] daran gehindert, tatsächlich einen Platz einzunehmen, eine Position zu erobern, die dauerhaft sein könnte. Die Prozesse beschleunigen sich, so dass sofort ein Ende herbeigeführt wird. Wie bei vielen Krankheiten kommt es zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einer starken Beschleunigung, einem Ausbruch, und dann ist es vorbei. Wenn es weiterhin krank wäre, dann wäre das sehr unglücklich, aber plötzlich gibt es eine Beschleunigung, eine Krise, und in einem bestimmten Moment zerberstet es und es ist fertig, es ist gut.
Wir sehen also auch hierin diese Struktur, dieses Gesetz. Auch in dieser Geschichte mit dem goldenen Kalb gibt es eine Rettung durch den Fall. Dieser Fall ist im System der Welt genauso verankert wie das Wort schachar, die tiefste Dunkelheit kurz vor dem Tag. Und durch diesen Fall gibt es die Erlösung. Auf der einen Seite ist da das Seufzen über das, was wir in der Zeit um uns herum sehen und von dem wir sagen: „Ah, wie ist es möglich, dass Menschen dem folgen!“ Auf der anderen Seite müssen wir immer wieder feststellen: Das ist das Gesetz.

Endlich Endzeit …

In der alten Überlieferung von vor 3.500 Jahren oder noch länger wird das chewle moschiach genannt, die Geburtswehen des Messias, die Geburtswehen des Endes der Zeit; die Zeit der Kriege, der Wortgefechte, die Zeit des Abfalles, der Torheit etc. Diese Zeit liegt in der Struktur der Welt. Nicht, dass wir sagen sollten: „Wie schön, jetzt haben wir es“, denn wir leiden alle darunter. Diese Dualität, dieser Widerspruch, bleiben immer bei uns. Niemand wird sich freuen und sagen: „Wie schön, dass der Abfall so massiv vonstatten geht, jetzt kommt endlich das Ende.“ Das werden wir nicht sagen, obwohl wir es wissen. Wir werden alle seufzen — und das sollten wir auch — und sagen: „Wie ist das möglich?
Auf der anderen Seite gibt es aber auch den Trost, dass wir aus der Bibel wissen, dass es so sein soll. Daran ist nichts Merkwürdiges. Nichts wird Gott aus den Händen gleiten. Der Mensch denkt, dass Gott die Kontrolle verloren hat und er selbst eingreifen muss. Diese Gesinnung mündet in dem Urteil: Die Menschen sind so verroht und eingebildet, dass es nur eines gibt: sie zu vernichten! Nein, es wird etwas passieren wie beim goldenen Kalb und der Vertreibung aus dem Paradies, wodurch dann wider Erwarten eine Erlösung kam. Sie wissen, Psalm 92 ist der Psalm für den Sabbat, für den 7. Tag. Die Überlieferung sagt uns, dass dieser Psalm von Adam geschrieben wurde, als er in den 7. Tag kam und sagte: „Jetzt sehe ich, dass alles, was Gott tut, gut ist.“ Er war entsetzt, wurde aber an diesem 7. Tag gerettet. Deshalb ist dieser 7. Tag auch der heilige Tag; dieser Tag rettet uns, er umschließt uns, hüllt uns ein, so wie unser Körper uns umschließt, uns schützt, uns unsichtbar macht für die Schlange, unsichtbar für den Angreifer. Der Schlangerich [Schlange ist im Hebräischen männlich] kann den Körper angreifen. Der Schlangerich denkt, dass wir es sind. Er beißt sich in den Körper und dieser wird schwächer — wir lassen das Gewand, die Hülle zurück, so wie Josef das Gewand bei Potiphars Frau zurückließ. So entkommen wir, weil der Angriff auf die falsche Stelle erfolgt. Der 7. Tag hat uns in Rauch gehüllt.
Das ist eine Geschichte, die man bei Buber finden kann. Er war einer der Chassidim des letzten Jahrhunderts, einer meiner Ur-Ur-Großväter. Er erzählt, dass er am Freitagabend eine Pfeife rauchte und immer mehr Rauch in den Raum kam (vielleicht haben Sie die Geschichte bei Buber gelesen) und dann sagte jemand: „Du rauchst so viel!“ Und dann sagte er: „Ja, und jetzt beginnt der Sabbat, denn jetzt sieht uns niemand mehr.“ Das war eigentlich eine Anspielung auf das, was der Sabbat ist.
Dass der Sabbat eine Flucht vor dem Geschehen am Ende des 6. Tages, der Gefahr des Freitagnachmittags, ist. Freitag ist ein gefährlicher Tag – ‚Freitag der 13.‘, wie wir alle von Zeit zu Zeit sagen. Im Christentum war der Freitag der Tag der Kreuzigung. Auch dort passiert wieder das Gleiche, so dass am Sonntag, dem 3. Tag, wieder das Andere kommt. Aber freitags geht es schief. Und doch muss es so passieren, damit die Erlösung kommen kann. Das Kleid wird genommen, die Hülle abgelegt, dann ein Verstecken, ein Verschwinden; wo ist es geblieben? Aber es ist gut, es ist gerettet.
Das Gleiche geschieht mit dem goldenen Kalb und das Gleiche geschieht in unserer Zeit. Wir müssen darüber gut nachdenken.

Das Lamm als Abgott der Ägypter

Ich möchte in diesem Zusammenhang ein weiteres Bild einfügen. Sie wissen aus der Geschichte vom Auszug aus Ägypten, dass kurz vor dem Auszug erzählt wird, dass das biblische Israel ein Lamm schlachten und das Blut des Lammes an die Türpfosten streichen musste, damit Gott erkennen würde, dass dort jemand lebte, der nicht zu Ägypten gehörte. Natürlich entstand bereits im Altertum die Frage: Brauchte Gott dieses Blut an der Tür, um das zu erkennen? Konnte Gott nicht selbst bestimmen, wer zu Israel gehört und wer nicht? Kann Gott nicht sagen: „Ich brauche das Blut an dieser Tür nicht, ich weiß es ohnehin, denn ich kann in das Herz schauen.“ Selbst wenn sich jemand fälschlich als frommer Sohn Israels ausgeben würde, würde Er ihn trotzdem töten. Und ein Hebräer, der in Ägypten lebt, würde gerettet werden … ? Ist das Blut also notwendig? — Nein! Die alte Erklärung sagt: Gott braucht dieses Blut nicht. Äußere Anzeichen braucht er sicher nicht. Das Lamm ist im alten biblischen Ägypten ein Gott, ein Abgott (einer der Götzen). Das Lamm wird getötet und den Ägyptern wird gezeigt, dass sie [die Bewohner des Hauses] es getötet haben.
Wir schlachten nicht das Lamm bei uns und sagen: „Naja, mir geht es gut, aber ich zeige es nicht, ich mache mit.“ Nein, der Zweck dieses Blutes an der Außenseite des Hauses ist, dass die Ägypter sehen, dass du es getötet hast. Und nur diejenigen, die das zeigen, nur sie werden aus Ägypten befreit werden. Derjenige, der sich nicht traut, es zu zeigen, sondern sagt: „Ich habe das Lamm geschlachtet, aber Himmel, ich werde das Blut nicht an meine Tür schmieren, dann bekomme ich ganz Ägypten vor die Haustür…“, ist der Feigling, der sich nicht traut. Allerdings wusste auch niemand, dass die Erlösung kommen würde. Und das ist der Glaube. Gott hatte gesagt: „Ich will euch aus Ägypten herausführen!“ Nun, das muss ich mir erst einmal ansehen. Es wurde versprochen, aber so viele Dinge werden versprochen, könnte man sagen. Wir würden es gerne sehen. Ein kommendes Leben wird uns versprochen und doch will es jeder am liebsten schriftlich fixiert haben, damit man sich darauf berufen kann. Auch hier wurde also der Auszug versprochen, aber wir wissen nicht einmal, wie oder was er sein wird.
Und doch, so heißt es, muss das Gesäuerte ausgeräumt werden. Alles, was gesäuert ist, was Gärung hat, was sich ausbreitet, was Menge schaffen will, was im Gesetz der Vermehrung steht, muss aus dir ausgeräumt werden. Es sollte nichts mehr davon übrig sein, so wie vom Körper beim Tod nichts mehr übrig ist. Das Gesäuerte muss gehen, muss zurückbleiben. Der Auszug kann nur mit dem Ungesäuerten stattfinden, der die Zunahme des körperlichen Wachstums nicht kennt — jede Körperzelle hat die Tendenz zu wachsen, das ist ein Naturgesetz, ein Gesetz der Schöpfung. Das ist die eine Sache. Aber wir müssen auch nach außen hin zeigen: Ich mache nicht mit und ich habe keine Angst zu zeigen, dass ich nicht mitmache! Sag nicht: Ich bin gut in meinem Herzen und Gott wird mich in meinem Herzen erkennen.

Der Mensch und seine Verantwortung

In dieser Welt muss man als Mensch – ich meine es sehr bescheiden – der Statthalter Gottes sein. Du musst sagen: „Ich bin hier, durch Gott nach seinem Bild und Gleichnis geschaffen, also muss ich mich entsprechend verhalten und zeigen, dass ich das bin.“ Nicht einfach sagen: „Ich mag in meinem Herzen fromm sein und Gott mag mich kennen, aber ich muss mitmachen.“ Nein, der Auszug ist nur, wenn du im Grunde den ganzen Sauerteig, alles, was Verderbnis hervorruft, ausräumst und keinen Krümel zurücklässt. Das Haus muss komplett sauber sein, nichts darf übrig bleiben, nichts in deiner Umgebung, wie die Bibel sagt. Und so muss auch Ägypten gezeigt werden, dass der Abgott getötet wurde, es ist nicht in meinem Haus vorhanden. „Zeig Ägypten, dass es so ist!“
Das sind also zwei Dinge. Einerseits erzähle ich von dieser Endzeit, dass wir depressiv sind und doch wissen, dass es gut sein wird, aber andererseits: Es wird nur gut sein für die, die sich dessen bewusst sind. Es wird für die Welt auf andere Weise gut sein, aber für diese Welt hier, nur für diejenigen, die sagen: „Und ich lebe danach und bekenne mich dazu, obwohl die ganze Welt es anders zeigen wird. Auch wenn die Wissenschaft es tausendfach beweist und so viele Wunder in diesem Bereich vollbringt, folge ich diesem Weg. Nicht, weil ich mir einbilde, diesen Weg gefunden zu haben, sondern weil ich weiß: Dieser Weg ist mir von Gott gegeben, das ist Gottes Wort, das steht in der Bibel, und diesem Weg folge ich.“ Das sind Dinge, die zusammengehören. Man sollte nicht über diese Zeitspanne des Endes sagen: „Ich weiß, dass es gut wird, also warte ich jetzt einfach ab, die Erlösung wird kommen. Gott wird diesen Freitag eine Stunde und ein paar Minuten vor der Zeit enden lassen, um uns zu retten.“ — Ja, oder uns nicht zu retten. Die Verantwortung liegt bei uns, ob wir unser Vertrauen in den sogenannten Fortschritt, den Sauerteig, geben oder das Aufblähende ausräumen.
Ich habe in diesem Kreis oft jenen Teil von Hesekiels Prophezeiung zitiert, in dem er uns sagt, dass kurz vor der Zerstörung der Stadt Jerusalem die Engel in die Stadt kommen und die Menschen zeichnen müssen, die während dieser Zeit seufzen. Sie bekommen alle ein Kreuzzeichen, eine Taw auf die Stirn als Zeichen dafür, dass sie geseufzt haben [Hes. 9:4]. Sie seufzten nur für diese Zeit. Sie haben gezeigt, dass sie nicht zu den „Mitmachern“ gehörten, die in jenen Tagen ganz hingerissen von den Möglichkeiten waren. Sie haben diese Wunder nicht beklatscht und gejubelt: Oh, wie wunderbar! Sie haben sich nicht an dieser Versuchung beteiligt. Denke nicht, dass die Zeit des Endes eine Zeit ist, in der du sagst: „Nun, das ist dick aufgetragen, das ist eine klare Versuchung und wir machen da nicht mit.“ Die Zeit des Endes ist eine sehr gefährliche Zeit. Du solltest also nicht sagen, dass wir jetzt in dieser Zeit sind. Wir wissen es nicht. Das kann ich nicht sagen, ich würde mir Dinge aneignen, die ich definitiv nicht kenne, und das ist sehr gefährlich.
Vielleicht haben sie das auch schon vor 100 Jahren gesagt, ich weiß es nicht. Aber wir haben das Gefühl, dass in den letzten 100 Jahren, wenn nicht sogar in den letzten 5 oder 10 Jahren, die Dinge in einer solchen Geschwindigkeit passiert sind, dass man sagt: „Hier gibt es eine Krise, ein Abszess platzt auf, er fängt an, so schlimm zu pulsieren und wird so schwer und groß, er könnte jede Sekunde aufplatzen, es kann so nicht weitergehen.“ Wie zum Beispiel ein Abszess an deiner Hand. Du spürst den Druck, dass er bereit ist und jeden Moment aufplatzen kann. Natürlich fühlen wir das, wir denken das, wir haben das Recht dazu, aber wir wissen es nicht.
Es gibt eine alte Überlieferung von vor ca. 2000 Jahren, die erzählt, dass zwei große, gelehrte und heilige Männer auch auf diese Weise über diese Zeit gesprochen haben. Sie sagten: „Wie schrecklich, dass in der Zeit des Endes alle so abfallen werden. Wir haben dieses Buch des Wortes Gottes, in dem alle großen Wahrheiten enthalten sind, es ist für alle offen, wie können die Menschen später so sein!“ Dann sagt derjenige zu demjenigen, der sich so sehr beklagt hat: „Wisse wohl, dass, wenn du in dieser Zeit des Endes leben würdest, du, der du das alles so gut siehst und von der Wahrheit und Größe so überzeugt bist, dass du von der Versuchung des Endes so ergriffen wärst, dass du keine Sekunde nachdenken würdest und wie ein heiliger Weiser deinen Mantel abwerfen und mit dieser Zeit mitgehen würdest; so stark ist die Versuchung.“ Denn in der Tat sind dann, wie ein Sprichwort sagt, die Extreme sehr weit voneinander entfernt und doch sehr nah beieinander.
Mose im Himmel hat die Tafeln in der Hand, bekommt eigentlich alles, was es zu bekommen gibt, und unten spielt sich das Gleiche ab und äußert sich in Form des goldenen Kalbes, der Versuchung des Kalbes. Es ist das Gleiche. Es spiegelt sich von oben bis unten und kann sich nicht anders ausdrücken als auf diese Weise. Diese beiden Hälften des Kreises spiegeln sich gegenseitig, was dann diese beiden Extreme ergibt. Daran müssen wir uns erinnern. Diese Zeit des Endes, diese Versuchung, ist sehr groß. Es ist nicht einfach etwas, bei dem man sagt: „Na ja, da kommen wir schon durch, das wissen wir jetzt.“
Es ist eine große Versuchung, wir greifen jedes Mal nach etwas anderem, und wer weiß, was uns in den kommenden Monaten und Jahren noch erwartet. So wie die Menschen beim Turmbau zu Babel sagten: „Wir werden den Himmel erreichen“, so sagen wir jetzt, dass wir zu Sonne und Mond wollen: „Wir werden es schaffen, wir haben die Möglichkeiten“ und so weiter. Man erfindet also alle möglichen Dinge, die man anwenden will, und wie sie in den Universitäten über das Alter reden, wird ein Mensch bald 150 Jahre alt. Und wenn diese Linie der 150-Jährigen da ist, geht es weiter bis zu einem Alter von 180 bis 200 Jahren. Es bedeutet, dass man bald das Leben immer weiter verlängern kann und in einer Weile wären 1000 Jahre, wissenschaftlich gesehen, gar nichts Besonderes mehr. Auf dem Papier ist es sozusagen erledigt. Es ist möglich, dass die Versuchung so groß wird, dass du sagst: „Bitte, lass mich, wir haben hier etwas, das tausend Jahre Leben gibt, ein Reich von was auch immer du willst, wir können überall hingehen, wir haben keinen Hunger, kein Leid, nichts, alles ist gut, wir verstehen uns, wir analysieren uns, das Leben ist gut! Und doch ist das die große Versuchung, das ist dieser Übermensch.
Die gleiche Geschichte spielt sich unmittelbar vor der Sintflut ab. Die Söhne der Götter kommen auf die Erde und nehmen sich die Töchter der Menschen. Das sind Prinzipien, denen wir immer am Ende begegnen.
Und in der Tat, was wir hier geschehen sehen, ist das sich Lösen des Menschen, das Vergessen, das irgendwo Aufgeben, dass dieser Mann Mose, um die alttestamentliche Geschichte zu zitieren, zurückkommt. Er ist schon lange weg, wir wissen es nicht mehr. Das Buch ist unverständlich geworden. Es ist schön für Ausgrabungen, aber wir verstehen es nicht weiter. Wir sind froh, wenn eine Art Schriftrolle gefunden wird, die zeigt, dass die Buchstaben darin sind. Das macht uns schon glücklich. Es ist das einzige Glück, das wir dann erfahren dürfen. Wir vergessen dies. Wir haben diesen Mann verloren, und wir sind alle geneigt, diesen anderen zu akzeptieren. Wir haben Angst, den Ägyptern, dieser Welt der Dualität, das Blut des Lammes an der Tür zu zeigen und auf diese Weise zu bekennen: Ich habe keine Angst, ich gehöre zu denjenigen, die diesem Götzen nicht folgen, sondern ihn schlachten.
Diese Kühnheit ist etwas am Ende der Zeit. Es wird nur sehr wenige geben, die am Ende der Zeit nicht sagen werden: „Ach, so schlimm wird es schon nicht sein. Wir wissen nicht, wie es sein wird. Wir können und sollten das nicht sagen, und ich schon gar nicht.“

Der Übergang in eine Neue Welt

Zum Abschluss ein weiteres Beispiel. Ich habe gerade das Beispiel der Söhne der Götter gegeben, die auf die Erde kamen, um die Töchter der Menschen zu nehmen. Es wird von Noach erzählt, dass er ein gerechter Mann in seiner Generation war und unsere Kommentare weisen darauf hin — auch hier kommt eine neue Welt — dass nur sehr wenige Menschen diese Neue Welt erreichen. Auch dort wird erzählt, wie Noach die Arche (so nenne ich sie), das Wort, 120 Jahre lang baute (nicht linear in der Zeit) und die ganze Zeit ausgelacht wurde. Jeder wusste, wofür er es tat; er erzählte es allen, sagt die Überlieferung, aber die Leute wollten nichts davon wissen. Sie sagten: „Ach, das ist doch nichts. Die Welt, die wir jetzt haben, ist so mächtig, so groß und so gut und stark, es ist schwachsinnig, was du machst. Du willst aus dieser Welt fliehen. Du willst diese Welt für etwas anderes verlassen. Das ist nicht richtig.“ Doch als die Panik da war, wollten die Menschen fliehen, aber dann konnten sie nicht mehr. Du siehst auch, dass es wirklich nur sehr wenige sind, die diesen Übergang in eine andere Zeit erleben.
Von diesem Noach wird erzählt, dass er ein rechtschaffener Mann in seiner Generation war. Die Kommentare weisen auch darauf hin, sie sagen: Wisse, dass es am Ende der Zeit einen gerechten Mann geben wird, einen Zaddik. Das nennt man einen rechtschaffenen Mann – eine falsche Übersetzung, ich habe es nicht übersetzt, ich kann nichts dafür. Ein Zaddik bedeutet eigentlich ein heiliger Mann, ein Mann des Glaubens, der auf Gott vertraut, der auf Gott baut. Natürlich ist er auch rechtschaffen, aber rechtschaffen ist ein ganz anderes Wort: mischpat (40-300-80-9).
Diese Generation Noachs wurde so schlecht und so klein und so erbärmlich, dass Noach etwas in seiner Zeit war. Hätte er in einer anderen Zeit gelebt, wäre er ungesehen und ohne Bedeutung gewesen. Aber zu seiner Zeit war er etwas. Deshalb möchte ich das auch für uns heute sagen: Denke nicht, dass du ein Held sein musst, alles durchschauen und verstehen musst, obwohl es immer einige geben wird, die es haben, sonst wäre alles verloren. Es genügt, dass man in seiner eigenen Zeit gut im Sinne Noachs ist. Im Vergleich zu anderen Zeiten mag man sehr versagen, aber es zählt die Zeit, in der wir jetzt leben.


Ägyptische Götter, die mit einem Widderkopf dargestellt wurden, sind bspw. Chnum und Amun. Der Widder und das Lamm werden im Zusammenhang mit der Grundlage alles dessen, was irdisch erscheint, gesehen und verstanden.
Das Schlachten des Lammes wird auch als Brechen des Schweigens gesehen. Gott spricht, wir sprechen, doch wie sprechen wir? Das Wort baut die Welt. Der Messias im NT ist ein Zimmermann, hebr. negér, 50+3+200, in der Summe 253. Das ist alles, was die 22 beinhaltet (22+21+20 … +3+2+1 = 253). Das Wort baut, wenn es von oben kommt. Das zeitliche Wort ist die Sprache Mizrajims, Ägyptens, der Schlange, Hamans, kurz: Das horizontale Wort mit dem zwingenden und erniedrigenden Charakter. Ägypten, die Welt des Körperlichen will endlos Formen formen. Man will das Reich HIER haben, und die Form „weiß“ von ihrem Ursprung, doch ist sie nicht per se für HIER da, sondern um den Weg nach DORT zu zeigen, von wo sie stammt. Wir sollten dem Wort näherkommen, indem wir diesen Weg auch als den unseren erkennen: Uns wurde die Form geliehen, um damit zurückzugehen.